Rückblick

Pocket Church Rotenburg – Kirche für die Hosentasche

Lerne neue Orte der Kirche kennen, begebe dich auf Entdeckungsreise nach Bremen, Bremerhaven und Cuxhaven, werde kreativ und tobe dich richtig aus. Bei der Pocket Church Rotenburg gab es dieses Jahr viel zu entdecken und zu erleben.
Viele ehrenamtliche Mitarbeitende der Evangelischen Jugend Rotenburg haben zahlreiche Angebote geplant und für Kinder in Rotenburg zusammengestellt.
Das war die Pocket-Church2016/17

Ole Peyk

Fahrsicherheitstraining 2017

In der Evangelischen Jugend setzen wir immer wieder Kleintransporter zur Durchführung von Freizeiten mit Kindern- und Jugendlichen ein. In diesem Jahr hatten wir im Vorfeld die Möglichkeit einige der Teamerinnen an einem Fahrsicherheitstraining auf den gemeindeeigenen Fahrzeugen teilnehmen zu lassen.

Der Kirchenkreisjugenddienst Rotenburg organisierte dieses in Zusammenarbeit mit der Verkehrswachst Bremervörde-Zeven e.V.

Fahrtrainer Reiner Wintjen verlangte unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei hohe Konzentration ab. Zahlreiche praktische Übungen standen im Mittelpunkt. Slalom fahren und dabei das Fahrzeug immer wieder stabilisieren oder richtiges Bremsen wurde geübt. Ergänzt durch passende theoretische Informationen zum Verhalten von Fahrzeug und Mensch in Notsituationen.

„Es war eine super Erfahrung! Schon etwas anderes, mit dem Bulli und nicht mit einem PKW unterwegs zu sein“, berichtet Klaas Eisenberg aus Schneverdingen zufrieden nach dem Training. Und Danielle Krüger aus Brockel ergänzt: „Es war auf jeden Fall anstrengend, aber interessant. Immer wieder haben wir ausprobiert, wie weit die Fahrzeuge mitgehen. Dabei wurde alles locker und witzig geleitet.“

Werner Burfeind

 

Spielen mit Gruppen

Viele neue Anregungen für das Spielen in Gruppen erhielten 22 junge und junggebliebene Erwachsene, die Kinder- und Jugendgruppen in ihrem Verein bzw. ihrer Kirchengemeinde leiten, beim Spieleseminar der Kreisjugendpflege und unseres Kirchenkreisjugenddienstes am 18.020.2017 im Gemeindehaus der Stadtkirche. Sie hatten ihre JugendleiterInCard (Juleica) schon vor längerer Zeit erworben und mussten nun die Teilnahme an einer Weiterbildung nachweisen, um die Karte verlängern zu können.
Der Sozial- und Spielpädagoge Hauke Heinze vom Kinderhaus Wittorf war als Referent eingeladen. Er hatte einen ganzen Sack voll Spielideen dabei, die meist mit einfachen Mitteln durchzuführen sind. Alle Spiele förderten ein gutes Miteinander und die Kooperation bei den Kindern und Jugendlichen in Gruppen oder bei den Ferienfreizeiten, so auch bei den Seminarteilnehmern. So war auch das Vorbereiten des gemeinsamen Mittagsessens kein Problem mehr. Es galt aus verschiedene Lebensmittel, die von der Leitung eingekauft waren, ein Gericht für alle zu kochen. Auch wenn sonst gilt: „Viele Köche verderben den Brei“, einigte sich die Gruppe schnell und entstand ein schmackhaftes Menü.

Am Ende waren sich alle einig, dass es ein erlebnisreicher Tag war und man mit vielen neuen Ideen für die nächste Gruppenstunden oder Freizeiten nach Hause fahren konnte.

Eine weitere Gelegenheit zu einer Fortbildung zur Verlängerung der Juleica besteht am 17. September 2017 auf dem Mitarbeitertag der Evangelischen Jugend in Fintel. Dort wird es einen bunten Strauß an Workshops geben.

Birgit Martens, Werner Burfeind

 

Hi! Ich bin die FSJlerin

Hallo,SAM_1318

ich heiße Andrea Kröger und mache mein FSJ zur einen Hälfte beim Kirchenkreisjugenddienst Rotenburg und zur anderen Hälfte in der Kirchenregion Fintel-Scheeßel-Lauenbrück. Ich bin 18 Jahre, komme aus dem kleinen, schönen Ort Scheeßel und habe letzten Sommer mein Abitur endlich hinter mich gebracht. Bevor ich aber voll in die Berufswelt einsteige, möchte ich ein Jahr nochmal neues erleben und neue Leute treffen, anderen etwas gutes tun und die Kirche besser kennen lernen. Darum also das FSJ. Was ich den ganzen Tag so mache? Öffenlichkeitsarbeit und Werbung für den Kirchenkreis gestalten (z.B. diese Internetseite), in Gremien, wie dem KKJK, mitwirken und Verwaltungsaufgaben erledigen. Aber da ist auch viel Arbeit mit Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen dabei, beispielsweise Jungscharen, Krippenspiel, Konfi- und Jugendgottesdienste, Freizeiten und, und, und..
Meine Arbeit ist also ganzschön vielseitig und bietet immer neue Herausforderung und fordert stehts viel Enthusiasmus und Kreativität.
Ich freue mich auf jeden Fall noch auf das spannende nächste halbe Jahr und freue mich darauf, eine schöne Zeit zu haben und euch kennen zu lernen. Also:

Ciao und bis dann!

PS: Ihr könnt mich gerne kontaktieren unter kroeger.andrea1@gmx.de und Mobil: 01708467042

Andrea Kröger

Die evangelsiche Jugend BKV bei YouTube

Der evangelische Kirchenfunk Niedersachsen hat für antenne niedersachsen ein Video über die Arbeit der evangelischen Jugend BKV, speziell über die Tannenbaumsammlung gedreht. Schon seit 28 Jahren investieren unzählige vor allem jugendliche Ehrenamtliche ihre Zeit für diese Aktion. Stellvetretend für alle hat antenne bei zweien Danke gesagt.

Jörg Pahling

Die evangelische Jugend im Radio

Ein Team des Evangelischen Kirchenfunkes hat einen Radiobericht über die Tannenbaumsammlung der ev. Jugend in Brockel, Kirchwalsede und Visselhövede aufgenommen, am 9.1.17 lief er bei antenne und am 10.1.17 bei fffn, hier der Mitschnitt der Sendung:

Jörg Pahling

Aus der Presse: Jahresprogramm 2017

Die Evangelische Jugend stellt ihre Freizeiten, Aktionen und Fortbildungen in der Presse vor. Hier die Artikel aus dem Rotenburger journal und der Rotenburger Kreiszeitung vom Wochenende 06./07. Januar 2017.

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Werner Burfeind

Evangelische Jugend SNH räumt ab

Alle Titel des diesjährigen Kirchenkreisvolleyballturniers gingen an die Evangelische Jugend Schneverdingen-Neuenkirchen-Heber. Der Volleyball für Platz 15 (Übungsball für 2017) ebenso wir der Kreativpreis. Und natürlich der Siegerpokal. Den gewann die Mannschaft „Evolutionäre Jugend“ im Endspiel gegen die Vorjahressieger „Die Heftigen“ aus der Region Brockel-Kirchwalsede-Visselhövede.

Aber auch alle anderen Regionen waren mit ihrer Mannschaft(en) vertreten. Dabei zählte vorallem eines: Der Spaß.

Für die Organisation des wunderbaren Tages sorgte der Kirchenkreisjugendkonvent. Vielen Dank.

Werner Burfeind

Aus dem „Journal am Sonntag“

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Kirchenkreis Rotenburg gewinnt Sprengelballtunier

Vergangenes Wochenende am 19. November fand das Sprengelballtunier des 20161119_1931528552-1Sprengeljugenddienstes unter dem Thema „Helden“ in Hemmoor statt. Bezeichnet als „Alltagshelden“ holte eine Mannschaft aus Rotenburg als Vertretung des Kirchenkreises den ersten Platz und wurde damit zum Titelverteidiger aus dem vorrigen Jahr. Dieses Mal nahmen 18 Mannschaften aus dem gesamten Sprengel teil. Gestartet wurde mit einer Andacht. Darauf traten die Teams gegeneinander in ausgefallen Ballsportarten wie „Quiddich“ oder auch „Nudelhockey“ im Tunier an. Die Sportart des Endspiels war Volleyball, aus welchem unsere Mannschaft erfolgreich herraustrat.

 

Werner Burfeind

Jahresprogramm 2017 erschienen

Nach einem eindrucksvollen Jugendgottesdienst in der Sottrumer St. Georgskirche präsentierten die Mitglieder des Kirchenkreisjugendkonvents zusammen mit den Diakoninnen und Diakonen des Kirchenkreises Rotenburg am Freitag, den 04. November 2016 das druckfrische Jahresprogramm der Evangelischen Jugend. Darin finden sich zahlreiche Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene.
Bosau, Damme und Offendorf heißen die Freizeitziele für die jüngeren mit einem attraktiven Freizeitprogramm.
Zahlreiche Erlebnisse versprechen die Fahrten für Ältere z.B. mit dem Zug durch Niedersachsen oder ins Zeltlager Offendorf incl. Besuch im Hansapark Sierkstorf.
Ins Ausland geht es diesmal nach Italien, Schweden, Dänemark, Frankreich oder Holland.
Als Internationale Jugendbegegnung ist eine Fahrt zum Jugendtreffen in Taizé geplant.
Die Programmhefte bekommt ihr in eurem Kirchengemeindehaus. Gerne auch auf Anforderung per Post über den Kirchenkreisjugenddienst oder sofort als Download.

Alle Flyer einzeln gibt es hier

Werner Burfeind

 

KKJK auf Planungswochenende

Jugendgottesdienst, Abend der Begegnung, Volleyballturnier und Mitarbeiterfreizeit. Der

Der KKJK auf dem Planugnswochenende in Schneverdingen

Der KKJK auf dem Planugnswochenende in Schneverdingen

Kirchenkreisjugendkonvent hat sich für die kommende Zeit viel vorgenommen.

Ein Wochenende trafen sie sich nun im Jugendhaus in Schneverdingen zur intensiven Planung. Herausgekommen sind viele Ideen, die nun umgesetzt werden können.

Hier die Übersicht:
– 04.11.2016, 18 Uhr Jugendgottesdienst in Sottrum mit Abend der Begegnung. Thema: Wo bist du?
– 10.12.2016, 13 Uhr Kirchenkreisvolleyballturnier in der Pestalozzihalle Rotenburg. Thema: Zeitreisende
– 27. – 31.01.2017 Mitarbeiterfreizeit auf dem Dünenhof in Berensch. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Bitte melden unter kkjd.rotenburg(at)evlka.de

Werner Burfeind

Sommerrodeln, Naturerkunden, Kreativsein – Sommerferien im Harz

Vom 16. – 22. Juli haben 31 Kinder eine besondere Woche Sommerferien in Altenau/Harz erlebt. Das zu Hause auf Zeit, die EC Jugendbildungs- und Tagungsstädte Altenau, bot ideale Bedingungen für ein Woche voller Spaß, kreativ- und sportlich sein, Natur erkunden und Faulenzen! In Workshops wurden u. a. Perlenketten, Leinwände, ewige Terrarien, Schatzkisten und Speckstein bearbeitet, hergestellt und gestaltet. Auch die Bewegungsbegeisterten sind bei Fussball, Tischtennis und Kicker voll auf ihre Kosten gekommen. Ein Highlight konnte gleich zu Beginn der Woche bei der Bachchallange erlebt werden. Hier kam es darauf an gut im Team zusammen zu arbeiten, um die gestellten Herausforderungen rund um den Bach hinterm Haus erfolgreich zu meistern. Im Klettergurt hängend über den Bach fliegen – in der Big Swing, einer Riesen-Schaukel – wurde von der Mehrzahl am größten und lautesten gefeiert! Das Wetter kam zum größten Teils sommerlich schön, sonnig und warm daher. Da durfte eine Abkühlung im Waldschwimmbad am Okerteich nicht fehlen! Frisches Bergwasser in einem natürlichen See, Sonnenschein, dazu ein Kiosk mit Eis, Pommes & Co. lassen einen perfekten Tag entstehen – Sommerferienherz, was willst du mehr?!Eine rasante und adrenalinreiche Fahrt auf Nordeuropas größter Sommerrodelbahn konnte nach einer Bergbesteigung auf dem Bocksberg genossen werden. Die Abende wurden in großer Runde, mal drinnen, mal am Lagerfeuer oder am Bach mit einem gemeinsamen Tagesschluss gefeiert! Zu unterschiedlichen Themen – Freiheit; Gemeinschaft; Träumen u.a. – wurde/n Geschichten erzählt, Lieder gehört und gesungen, nachgedacht, gebetet, Luftballons steigen gelassen und eigene Gedanken eingebracht! Mit vielen Eindrücken, neuen Freundschaften und der Vorfreude auf zu Hause im Gepäck ging eine ereignisreiche Woche im Harz müde, aber glücklich zu Ende!

 

 

Und noch ein paar Bilder

Ole Peyk

Sommerfreizeiten 2016 in der Presse

Zurück aus Offendorf

Zwei Wochen Sommerzeltlager erlebten über 100 Kinder und Jugendliche aus den Kirchenkreisen Rotenburg und Wesermünde. Ziel der Reise war der Zeltplatz in Offendorf, nahe dem Hemmelsdorfer See bei Lübeck. Organisiert wurde die Reise von einem sechsköpfigen Leitungsteam dem Stadtjugenddiakon Ole Peyk und Kirchenkreisjugendwart Werner Burfeind angehören. Zahlreiche Mitarbeiter in der Küche und im Freizeitbereich unterstützten sie. Fast dreißig Gruppenleiter der Evangelischen Jugend hatten für die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Neben einer Olympiade konnten sich die Teilnehmer auf dem Bergfest im Bullenreiten messen. Zahlreiche Ausflüge wurden unternommen. Ziele waren der Timmendorfer Strand mit der Ostseetherme und der dortige Hochseilgarten, die Stadt Lübeck oder der Hansapark in Sierksdorf. Eine Gruppe wagte die große Kanutour auf der Wakenitz zwischen dem Ratzeburger See und Lübeck, andere erkundeten den Hemmelsdorfer See. Kleine Touren führten mit dem Fahrrad zum Einkaufen nach Ratekau. In der eigenen Werkstatt gestalteten die Teilnehmer allerhand Kreatives. Kooperationsspiele im Niedrigseilgarten oder auf dem Zeltplatz brachten sie einander näher und ließen die kleinen Zeltgruppen zu einer festen Gemeinschaft werden.
Gleichzeitig zum Zeltlager fand eine Gruppenleiterschulung zum Erwerb der Jugendleiterkarte (Juleica) statt. Diese zeichnet sich in Offendorf durch zahlreiche Praxisbezüge aus.
Das Wetter spielte allerhand Kapriolen. Eine Gewitternacht oder Starkregen konnten den Teilnehmern aber nichts anhaben. Schon bald schien wieder die Sonne.

Und hier der filmische Rückblick:

Ole Peyk/ Werner Burfeind

Fahrsicherheitstraining

Die Sommerfreizeiten stehen vor der Tür. So manche Fahrt wird zum Ziel oder vor Ort mit dem Kleinbus unternommen. Zusammen mit der Verkehrswacht Walsrode e.V. bereiteten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis auf diese Fahrten vor.

Werner Burfeind

Der Glaube ist kein Erwachsenenthema

Demnächst werden in den 16 Kirchengemeinden im Kirchenkreis Rotenburg

Jugendliche Teamer sind aus der Konfirmandenarbeit nicht mehr wegzudenken.

Jugendliche Teamer sind aus der Konfirmandenarbeit nicht mehr wegzudenken.

wieder viele Hundert Jugendliche konfirmiert. Begleitet haben sie während ihrer Konfirmandenzeit nicht nur Pastoren und Diakone, sondern rund 270 Mitglieder der evangelischen Jugend, die an ganz unterschiedlichen Stellen in der Konfirmandenausbildung mitwirken.

„Ohne die Teamer würden die Konfirmanden-Modelle, die wir heute anbieten gar nicht funktionieren“, sagt Dietmar Küddelsmann, Diakon in der Kirchenregion Schneverdingen-Neuenkirchen-Heber. Die Regionen oder einzelne Kirchengemeinden bieten Modelle an, die mit sehr vielfältigen Bausteinen arbeiten: Neben Unterrichtseinheiten und Projekt-Tagen sind das Freizeiten, Exkursionen, Gemeindepraktika, Gottesdienste und noch einiges andere mehr. „Ich finde daher die Bezeichnung Konfirmandenunterricht auch nicht mehr passend. Treffender ist der Begriff Konfirmandenzeit“, sagt Ole Peyk, Diakon der Region Rotenburg. Teamer zwischen 14 bis Mitte 20 Jahren aus der evangelischen Jugend sind bei so gut wie allen Modulen mit dabei.

Während mehrtägiger Freizeiten, die Bestandteil aller Konfirmanden-Modelle im Kirchenkreis Rotenburg sind, übernehmen sie das Rahmenprogramm, kümmern sich um Spiel und Spaß. Aber das ist längst nicht alles. So bereiten sie Gottesdienste mit vor und betreuen häufig auch ganz selbstständig in Zweier-Teams Kleingruppen. „Sie bekommen viel Verantwortung und dessen sind sie sich auch bewusst“, sagt Anja Bohling, Diakonin in der Kirchenregion Ahausen-Horstedt-Sottrum. Ihre Erfahrung mit Teamern ist wie die ihrer Kollegen sehr positiv: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut die Teamer sind, wenn man ihnen nur etwas zutraut.“

Birgit Bargfrede, Diakonin in der Kirchengemeinde Brockel, erkennt einen großen Unterschied darin, ob ein Erwachsener den Konfirmanden etwas über den Glauben erzählt, oder ob es Jugendliche machen: „Das hat eine andere Qualität. Das nehmen die Konfirmanden ganz anders an.“ Auch Jörg Pahling, Diakon in der Kirchenregion Brockel-Kirchwalsede-Visselhövede, hat diese Erfahrung gemacht: „Die Jugendlichen schaffen eine andere Atmosphäre als wir Erwachsenen und zeigen, dass der Glaube nicht nur ein Erwachsenen-Thema ist.“

Auch wenn die Teamer aus der evangelischen Jugend natürlich kein Theologiestudium absolviert haben, so gehen sie doch gut geschult in ihre Aufgaben. Sie durchlaufen eine Juleica-Ausbildung. Das ist eine bundesweit anerkannte Schulung mit festgelegten Standards für ehrenamtlich Engagierte in der Jugendarbeit. Auch der Kirchenkreis Rotenburg bietet sie an. „Das ist schon etwas Besonderes, wie gut die ehrenamtlich Aktiven in der evangelischen Jugend qualifiziert sind. Das gibt es im Erwachsenenbereich der Gemeinden so nicht“, sagt Küddelsmann.

Und so profitiert die Konfirmandenarbeit durch die evangelische Jugend. Aber auch umgekehrt gibt es einen positiven Effekt. Durch die neuen Konfirmanden-Modelle sind viele spannende Aufgabenfelder für die evangelische Jugend entstanden. „Früher hieß es häufig: Die Jugendlichen werden aus der Kirche rauskonfirmiert, weil es anschließend keine Angebote mehr für ihre Altersstufe gab. Heute werden sie in die Kirche hineinkonfirmiert“, sagt Volker Renke, Diakon in der Kirchenregion Ahausen-Horstedt-Sottrum. Das Angebot, Teamer zu werden, erhalten alle neu Konfirmierten. „Viele wollen dann auch gleich mitmachen, weil sie so viele gute Erfahrungen mit Teamern während ihrer Konfirmandenzeit gemacht haben“, sagt Ingrid Radlanski, Diakonin in der Kirchenregion Fintel-Lauenbrück-Scheeßel. Aber auch, bei wem die Konfirmation bereits eine Zeit lang her ist, kann als Teamer der evangelischen Jugend einsteigen. Interessierte wenden sich an den Diakon in ihrer Kirchenregion.

Annette Meyer

Alles hat ein Ende – der Effekt bleibt

Kirchenkreisjugenddienst Rotenburg bildet Jugendleiter aus

„Alles hat ein Ende, der Effekt bleibt“, so beschrieben die Teilnehmer der Jugendleiterschulung (Juleica) des Kirchenkreisjugenddienstes Rotenburg ihre Woche im Freizeitheim Lehringen in einer Schlussandacht. Die Zeit vom 29. März bis zum  03. April 2016 nutzen sie, um sich zu Jugendleitern in der Evangelischen Jugend ihrer Region ausbilden zu lassen. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Bereich des Kirchenkreises, von Schneverdingen bis Horstedt, oder Scheeßel bis Visselhövede.

Sie lernten die Dynamik der Arbeit mit Gruppen kennen, übten Leitungsstile und den Umgang mit Konflikten ein, beschäftigten sich mit dem Wollen und Können von verschiedenen Altersgruppen. Dazu erfuhren sie vieles zum rechtlichen Rahmen der Jugendarbeit.  Aber es ging auch praktisch zu. Viele Spiele wurden ausprobiert und eigene Andachten gestaltet. „Wir sollten Jugendliche viel mehr in unseren Gottesdiensten hören“, waren sie die Schulungsleiter Nathalie Klose, Diakon Claus Wahlers und Kirchenkreisjugendwart Werner Burfeind einig. „Jugendliche haben viel zu sagen.“

Den Teilnehmern gefiel besonders die Vielfalt der Methoden, in der die verschiedenen Themen erarbeitet wurden. „Ich nehme ganz viele Spielideen, neue Freunde und gute Erinnerungen mit. Besonders die Andachten haben einen langen wohltuenden Effekt in mir“, waren sich viele von ihnen einig.

Die nächste Möglichkeit zu einer Juleica-Schulung gibt es vom 22. Juni bis 05. Juli 2016 im Zeltlager Offendorf, aber auch über das Jahr in Wochenendkursen in den Kirchenregionen. Informationen gibt es bei Werner Burfeind, Telefon 04261-2531 oder Email kkjd.rotenburg@evlka.de.

Werner Burfeind

Volleyball bewegt

Viel Spaß hatten die 11 Mannschaften aus der Ev. Jugend im Kirchenkreis Rotenburg beim Volleyballturnier am 12. Dezember 2015 in der Pestalozzihalle in Rotenburg. Eingeladen hatte der Kirchenkreisjugendkonvent unter dem Motto „Spiel des Lebens“. Mit einer passenden Andacht startete das Turnier. Anschließend wurde gekämpft bis um den letzen Punkt. Am Ende siegten „Die Heftigen“ aus der Region Brockel-Kirchwalsede-Visselhövede vor den „Players of Destiny“ aus Schneverdingen-Neuenkirchen-Heber. Den Kreativpokal holten sich die „Pampersbomer mit ihrem schicken Windeloutfit.

 

Werner Burfeind (12.12.2015)

Jugendsynode in Hannover

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Sprengeljugendkonvent im Gespräch mit Landesbischof Ralf Meister

Zum ersten Mal tagte am 26. November 2015 eine Jugendsynode im Rahmen der
V. Tagung der 25. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Hier der Bericht aus der Zeitschrift „beratenbeschlossen„.

Der neue Kirchenkreisjugendkonvent

In einem beeindruckenden Gottesdienst wurde nun unser neuer Kirchenkreisjugendkonvent (KKJK) durch Superintendentin Susanne Briese in der Kirche zu Brockel eingeführt.
Selbstverständlich wurde der Gottesdienst vom KKJK selbst gestaltet. Im Mittelpunkt stand die Botschaft der österreichischen Popgruppe Tagträumer: „Wir dürfen nicht aufhören zu träumen“.

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Natascha Denell hielt die Predigt und appellierte in ihrer Predigt: „Wir brauchen Träume, um zu wissen, was wir in unserem Leben erreichen wollen und wofür wir uns einsetzen“.
Viele aus der Evangelischen Jugend waren dabei und haben ihre Delegierten begleitet. Das hat den Konvent sehr gefreut.
Er wird sich nun in Zukunft an vielen Stellen für die Jugendarbeit im Kirchenkreis Rotenburg einsetzen. Dabei stehen nicht nur Aktionen und Freizeiten auf dem Programm. Der Konvent bildet auch das kirchenpolitische Vertretungsorgan der Jugend gegenüber den Erwachsenen.

Werner Burfeind (20.11.2015)

Ticket to go – Mit dem Zug durch Niedersachsen

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Rotenburger Kreiszeitung (08.09.2015)

Sonniger Sommer im Zeltlager Offendorf

Nicht nur die Sonne hat ihren Teil zu einem gelungenen Zeltlager in Offendorf beigetragen. Das auch, aber vorallem waren es die vielen Ideen der rund 0 Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die den Kindern und Jugendlichen zwei ereignisreiche tolle Woche ermöglichten.

Gleich am ersten Tag erkundet alle zusammen mit zwei Aliens das Zeltlager, bei der Olympiade halfen die Teilnehmer Herkules, Jasmin, Aschenputtel & Co ihr verlorenes Märchen wieder zu finden und beim Bergfest traten die Teilnehmer gegen die Mitarbeiter an und gewannen souverän mit 6 : 1 Punkten. Gänsehaut überkam alle beim Abschlussgottesdienst, den manche gar nicht mehr verlassen wollten.

Höhepunkte war in diesem Jahr sicherlich der Besuch im Hansa Park mit der neu eröffneten Achterbahn „Der Schwur des Kärnan“. Schließlich eine der höchsten Bahnen Europas. Andere Ausflüge wurden nach Lübeck, Timmendorf, in den Hochseilgarten oder ins nahe gelegene Schwimmbad am Hemmelsdorfer See unternommen.

Im nächsten Jahr geht es wieder los. Dann zu Beginn der Ferien, vom 22. Juni bis 5. Juli 2016.
Mehr über das Zeltlager Offendorf auf www.zeltlager-offendorf.net

Werner Burfeind (26.08.2015)

Sommerfreizeit Griechenland 2015

Eine wundervolle Freizeit an einem himmlischen Ort war die Freizeit nach Griechenland vom  24.7.2015 bis 9.8.2015 für neuunddreizig 14 bis 17 jährige Jugendliche. Trotz der weiten Anreise hat sich die Fahrt absolut gelohnt, so dass wir zur Zeit schon die nächste Reise für 2016 dorthin planen. Wir waren an einem wundervollen Ort mit absolut netten Menschen und haben uns sehr wohl gefühlt.
Gruppenbild Strand DSCN7162 DSCN6819 DSCN6647 DSCN6430

Mehr Eindrücke von der Freizeit gibt es auf unserer Fotoseite.

Fahrsicherheitstraining 2015

Einige Mitarbeiter der Ev. Jugend im Kirchenkreis Rotenburg/Wümme haben sich beim Fahrsicherheitstraining der Ortsverkehrswacht Rotenburg im verkehrssicheren Umgang mit Fahrzeugen dieser Größenordnung fortgebildet!
Ein Tag gefüllt mit Grenzerfahrungen, neue Erkenntnissen und viel Sensibilisierung für angemessenes Verhalten im Straßenverkehr! Der Spaß beim Slalomfahren, Gefahrenbremsen, Ausweichen auf glatter und griffiger Fahrbahn ist bei diesem wichtigen und ernsten Thema dennoch nicht zu kurz gekommen!

 

Hallo Paul? Können sie mich hören?

Als Teil der Jugendleiterausbildung haben sich 16 Jugendliche in einem zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs von der Johanniter zu qualifizierten Ersthelfenden ausbilden lassen.

Erste-Hilfe-Kurs 2015Der richtige Umgang mit folgenden Themen: Stabile Seitenlage, Auto- und Motorradunfall, Rautek-Rettungsgriff, Druckverband, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Krampfanfall, korrekte Notrufabgabe, Verbrennungen, Verbrühungen, Unterkühlung, Erfrierungen, Herzinfakt, Stromunfall, Blutverlust…und…und…und…wurde anhand der Übungspuppe Paul und am lebenden Objekt ausführlich erprobt. Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen konnten die Teilnehmenden viel praktisch ausprobieren und mit Hilfe unterschiedlicher Fallbeispiele immer wieder üben.

 Ole Peyk (12. April 2015)

Juleica – Rap 2015

Wir sind auf Juleicafahrt – wir machen jetzt Party hart.
Unsere Zeit war wundervoll – ich find euch alle ganz, ganz toll.
Ich sag „Ju“ und ihr sagt „leica“. Ju – leica. Ju -leica.

Die Küchencrew hat gut gekocht – wir alle haben`s sehr gemocht.
Die Betreuer sind auch voll korrekt – die Atmosphäre hier ist echt perfekt.
Ich sag „Ju“ und ihr sagt „leica“. Ju – leica. Ju -leica.

Wir sind ne „Big family“ – keiner hier heißt Emily.
Von überall kommen wir her – der Abschied morgen fällt un schwer.
Ich sag „Ju“ und ihr sagt „leica“. Ju – leica. Ju -leica.

Die Zeit ist noch nicht ganz vorbei – Gott war immer mit dabei.
Herr, dafür danken wir – es ist wirklich super hier.
Ich sag „Ju“ und ihr sagt „leica“. Ju – leica. Ju -leica.

Big family Juleica

Big family Juleica

1000 Fotos – aber keines zu gebrauchen?!

Diese Erfahrung machen wir immer wieder auf unseren Freizeiten.
Ein Foto zu finden, dass etwas über eine Aktion oder eine Maßnahme aussagt, ist garnicht so einfach.
Darum hatten wir jetzt einen Workshop „Fotografieren“, an dem viele Jugendleiter/innen aus der Ev. Jugend, aber auch vom Posaunenchor Kirchwalsede, aus der Blaskapelle Hemslingen, von den Kanuwanderern Rotenburg und.. teilgenommen haben.
Daniel Reinhardt, ehemals Schlagzeuger bei „Sound of life“, war für uns der richtige Referent. Er war selbst auf vielen unserer Freizeiten dabei und ist mittlerweile selbstständiger Pressefotograf der Deutschen Presseagentur (dpa).
Neben Theorie haben wir viele praktische Übungen gemacht. Darunter einige Effektfotografien. Hier eine kleine Auswahl:

Werner Burfeind (20.02.2015)

Psycho, Bibel & eine Selfietour – Mitarbeiterfreizeit in Ratzeburg

In den Zeugnisferien hatte der Kirchenkreisjugendkonvent zu einer Mitarbeiterfreizeit nach Ratzeburg eingeladen. Aus allen Regionen waren Teamer dabei. Im Vordergrund stand das gegenseitige

Plakat der Selfietour

Plakat der Selfietour

Kennenlernen. „Wie arbeitet ihr in der Ev. Jugend eurer Region? Welche Lieder singt ihr?“, waren zwei der Fragen, die sich der Konvent vorgenommen hatte. Aber es sollte auch viel biblisch-theologisches vorkommen. So untersuchten wir Poplieder nach Glaubensinhalten und übersetzen sie in singbares deutsch, wir entwickelten eine Postkarte zur Jahreslosung, gestalteten Bilder zu Geschichten des Alten Testaments, übersetzten das Glaubenbekenntnis in verständliche Sprache und gestalten Andachten. Am Sonntag stand ein Besuch im Ratzeburger Dom auf dem Programm. Dabei hatte sich der Domprobst in seiner Predigt gut auf unseren Besuch eingestellt. Vieles tauchte in unseren Workshops immer wieder auf. Am Montag erkundeten wir die Inselstadt mit einer Selfietour. Viele witzige Bilder entstanden, die wir hoffentlich noch in ein Plakat einbauen können. Den Abschluss bildet ein Showabend mit Leo und JP und vielen kniffligen Spielen. Und dann waren da die unendlichen Momente mit Psycho und anderen Geschichte in spannenden Abendrunden.

Auch aus Ratzeburg: Ich bin in der Evangelischen Jugend

Werner Burfeind (03.02.2015)

Alle Jahre wieder kommt das Christ…. – Volleyballturnier

Alle Jahre wieder – kurz vor dem Weihnachtsfest trifft sich die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Rotenburg zum Volleyballturnier. Diesmal am 13. Dezember 2014 in der Pestalozzihalle in Rotenburg. Frei nach dem Motto „Weltweit“ wurde die Turnhalle mit Fahnen, Koffern und anderen Reiseutensilien dekoriert. Die Mitglieder des Kirchenkreisjugendkonvents hatten alles vorbereitet und leiteten als Fluglotsen durch den Spielplan. 14 Gruppen aus dem Kirchenkreis waren in diesem Jahr der Einladung gefolgt. Auch an ihren Trikots fand sich das Thema wieder. Für die Mannschaften aus der Region Schneverdingen-Neuenkirchen-Heber hatte sich diese Vorbereitung besonders gelohnt. Sie erhielten den diesjährigen Kreativpreis. Der Sieger blieb der aus den Jahren zuvor.“The incredibles“ aus der Region Brockel-Kirchwalsede-Visselhövede waren auch diesmal nicht zu schlagen. Dabei hatte die Mannschaft aus Ahausen-Horstedt-Sottrum extra den Namen „Gut“ gewählt. Dennoch scheiterten sie im Finale. Wichtiger war aber, dabei zu sein und miteinander zu Weihnachten zu feiern. Dies kam auch in der Andacht zu Beginn des Turniers zum Ausdruck. Am Ende fuhren auch die Verlierer glücklich nach Hause. Sie gewannen einen Volleyball, mit dem sie für das nächste Turnier üben können.

Werner Burfeind (13.12.2014)

Jugendfreizeit „ticket to go!“

„Und morgen geht’s nach…!“ 15 gespannte Gesichter verfolgen den kleinen Modellzug, den Freizeitleiterin Anja Bohling über eine Landkarte von Niedersachsen steuert. Mit diesem Ritual wurde jeden Abend auf der Freizeit „ticket to go!“ bekanntgegeben, wo am nächsten Tag Halt gemacht wird. Die beiden Leiterinnen Diakonin Anja Bohling und Ramona Lienhop hatten im Vorfeld für die sechstägige Freizeit in der ersten Septemberwoche fünf Gemeindehäuser in ganz Niedersachsen für Übernachtungen angefragt. Sie wurden mit Hilfe des Schülerferientickets per Zug, Bus und Pedes angesteuert. Dort angekommen, galt es, sich für eine Nacht einzurichten, den Ort zu erkunden und die Verpflegung selbständig zu organisieren. Ein wichtiger Aspekt auf der Tour: Die Mitbestimmung der Teilnehmenden. Die Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren haben in Teams die Essens- und Eintrittsgelder verwaltet und gemeinsam über die Ausgaben entschieden. Das Reiseteam plante An- und Abreise zum nächsten Ort. Die Orte hatten viel zu bieten, was ausgiebig genutzt wurde: Das OLantis und die sehenswerte Innenstadt in Oldenburg, eine Teezeremonie in Emden, Synagogenbesuch, Turmbesteigung und Grufterkundung in Celle, Besucherbergwerk Rammelsberg in Goslar und eine fulminante Wassershow in der Autostadt Wolfsburg am Abschlussabend. Morgens und abends zog sich als geistlicher Impuls das Thema des Unterwegssein von Persönlichkeiten aus der Bibel durch die Freizeit. Dabei wurde überlegt, was diese Persönlichkeiten mit den Jugendlichen zu tun haben. Wertvoller Bestandteil der Freizeit waren die spontanen Begegnungen mit fremden Menschen, die sich überraschend in den Zügen oder in den Orten ergaben und z. B. ein Rezept für eine gruppengeeignete Käsesoße bescherten. Das Leitungsteam freut sich darauf, wenn es im nächsten Jahr wieder jeden Abend heißt: „Und morgen geht’s nach…!“

Switch – zurück aus der französischen Toskana

Switch! Dies war das Motto der diesjährigen Sommerfreizeit unter der Leitung von Diakonin Ingrid Radlanski. Ganz danach mussten wir aufgrund eines starken Unwetters in Italien spontan von der Toskana in die Provence „umswitchen“. Wir waren alle froh, als wir nach 20-stündiger Busfahrt an unserem Campingplatz angekommen waren. Doch schon traten erste Probleme auf, da die ganze Planung für die Toskana sprichwörtlich „ins Wasser fiel“ und nun vieles umgeplant werden musste.
Viele Geländespiele waren nun durch den mangelnden Platz nicht mehr möglich. Auch mussten Jungs und Mädchen in zwei nebeneinander liegenden Camps untergebracht werden, da das Camp normalerweise nur für Gruppen mit bis zu 30 Personen Platz bietet, wir allerdings 60 Personen waren. Trotz vieler Umstände haben es die Teamer durch viel Mühe und Engagement geschafft, uns Teilnehmern diese Freizeit doch noch zu versüßen.Es gab viel buntes Programm und für jeden war etwas dabei. Durch Frühstück und Bibelarbeit am morgen bis zu kreativem, selbstgestaltetem Abendprogramm (z.B. „Super Talent“, Topmodel oder Improvisationstheater) und einer Andacht am Abend wurde einem nie langweilig und die Zeit verging wie im Flug. In seiner Freizeit konnte man entweder im Pool oder im Meer sich von den heißen Temperaturen abkühlen, in der Stadt bummeln gehen oder an den vielen, tollen Workshops teilnehmen. Wir konnten zwar nun nicht mehr die geplanten Tagesausflüge nach Pisa und Florenz machen, sind dafür aber einen Tag nach Avignon, einer wunderschönen Altstadt, gefahren, von welcher alle total begeistert waren. Zuerst gab es eine Art Schnitzeljagd in Kleingruppen, welches Ziel es war, mehr über eine Legende Avignons zu erfahren. Danach hatten wir noch Zeit, ein wenig durch die Stadt zu schlendern, etwas zu kaufen oder essen zu gehen.
Dank der gemeinsamen Zeit wurden langsam alle Freunde und es entstand eine große Gemeinschaft, auch zwischen Teilnehmern und Teamern. Durch die Bibelarbeiten und Andachten haben wir viel über Gott, aber auch über uns selber und unser Umfeld gelernt.
Somit erlebten wir alle eine wunderschöne Sommerfreizeit, an die wir alle glücklich zurückdenken und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Von Andrea Kröger und Jonas Mußmann

Ubi caritas – Jugendbegegnung in Taizé

So klingt eines der Lieder der Gesänge aus Taizé. Und so war es wohl auch, als sich am Sonntag vor Ostern 2014 ein kleiner Bus der ev. Jugend, voll besetzt mit 9 Personen und bepackt mit Zelten und jeder Menge Gepäck sehr früh am Morgen von Rotenburg aus auf den Weg machte zu diesem kleinen Ort in Frankreich, wo gerade in dieser Woche besonders viele Jugendliche aus aller Welt sein sollten. Am Nachmittag begrüßte uns der Hügel von Taizé schon mit strahlendem Sonnenschein und nach dem Einchecken und Aufbauen der Zelte gab es schon das erste Abendessen im so typisch einfachen Stil. Nach der ersten Abendandtaizeacht fielen alle erschöpft in ihre Schlafsäcke und bereits in der ersten Nacht sollten wir feststellen, dass die herrlich warmen Frühlingstemperaturen hier noch lange nicht auf die Minusgrade in der Nacht schließen lassen.

Und so waren wir in all den Nächten sehr tapfer und Gott und Werner Burfeind dankbar für den Rat, Wärmflaschen und einen Wasserkocher mit im Gepäck zu haben.

So gut versorgt, sollten uns in den kommenden Tagen viele interessante Dinge, Gespräche und Menschen begegnen. Fast jeder der Teilnehmer hatte eine eigene Gesprächsgruppe die täglich, basierend auf die morgendliche Bibelarbeit, zur Diskussion zusammen kam und so hatte jeder von uns in unserem Rotenburger Gruppentreffen nachmittags bei Tee und Keksen an den Taizéglocken viel zu erzählen: drei Andachten am Tag mit vielen gesungenen Gebeten, Abwaschdienst o.ä. freiwillige Arbeiten, bunte, lustige Menschen, neue Freunde, viel Lachen und auch Stille.

Das alles steigerte sich im Laufe der Woche noch. Die Stimmung wurde stiller. Es kam der Gründonnerstag, im Tagesablauf wie die anderen Tage. Doch am Abend wurde es besonders. Es wurde eine Andacht gefeiert, in der nach katholischer Art die Wandlung von Brot und Wein in Christi Leib und Blut als Vorbereitung zur Eucharestie innerhalb des Gottesdienstes von verschiedenen Priestern in unterschiedlichen Sprachen vorgenommen wurde. In Gedanken an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern feierte die Kirche in Taizé mit den Besuchern die Eucharestie. Ein absoltuer Höhepunkt war die Fußwaschung, bei der die Brüder durch die Reihen gingen und den Menschen die nackten Füße mit einem Schwamm wuschen….eine unglaublich feierliche, besondere Zeremonie.

Am Karfreitag läuteten zur Sterbestunde für 3 Minuten die Glocken. Während dieser Zeit hielten die Menschen auf dem Hügel inne und wurden still. Es regnete sogar ein wenig. Es war voller Spannung, wie ein Knistern in der Luft und wir waren Bestandteil dieser Stille, jeder von uns an seinem Ort auf seine Art. Darüber tauschten wir uns im Gruppentreffen sehr angeregt aus. In der Abendandacht wurde die Kreuzikone in einer Prozession durch die Versöhnungskirche getragen und dann in der Mitte zwischen die Brüder abgelegt. Am Ende der Andacht versammelten sich die Brüder wie jeden Freitag um das Kreuz, um ihre Anliegen in Stille vorzubringen. Nach den Brüdern wurde der Innenraum für alle Besucher geöffnet. Auch einige von uns haben sich eingereiht in die endlose Schlange. So mancher hat schon von wundersamen Geschehnissen bei der Berührung des Kreuzes berichtet…auf jeden Fall für jeden ein sehr persönliches Erleben.

Karsamstag waren alle schon irgendwie voller Erwartung. Jesus war gekreuzigt, gestorben und begraben und ein Stück davon hatten wir in den letzten Tagen miterlebt. Nun warteten wir auf Ostern. Abends nach der Andacht gab es eine Ansprache von Frère Alois, dem Prior der Communauté in Taizé an alle Besucher. 44 Nationen waren dort und jeder konnte seine Worte verstehen, beinahe wie an Pfingsten. Überhaupt war Pfingsten in diesen Tagen immer wieder Thema in der Bibelarbeit: Was würden wir mit nach Hause nehmen? Wie würden wir die Botschaft der Solidarität von Frère Alois unter dem Motto: „Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde“ nach außen tragen? Was würden wir zu Hause tun können, um die Welt ein klein wenig mit zu gestalten, etwas für die Menschen zu tun, die am Rand stehen? Sich darüber Gedanken zu machen, war die Botschaft für uns. Doch nun nahte Ostern.

Die ganze Erwartung der letzten Tage entlud sich in einem unglaublich feierlichen Gottesdienst mit katholischen Elementen und traditionellen Taizégesängen. Es wurde gesungen und gefeiert. Das Osterlicht wurde an einem offenen Feuer entzündet und von dort während der Prozession durch die Kirche durch die Kinder und Brüder an alle Menschen weiter gegeben. Die gesamte Kirche strahlte im Licht des Osterfestes und in allen vertretenen Sprachen riefen die Brüder: „der Herr ist auferstanden!!“. Mit Freude und manchmal auch in voller Lautstärke antworteten die Menschen der jeweiligen Nationalität in ihrer Sprache: „ er ist wahrhaftig auferstanden!“

Ein riesiges Fest.

An diesem Tag reisten viele Menschen ab und gegen Abend dachten auch wir schon an die Heimreise und bauten unsere Zelte schon ab, denn am nächsten Morgen wollten wir nach der Morgenandacht aufbrechen. Die letzte Nacht konnten die Jungs in einer Baracke unterkommen. Die Mädels entschieden, alle zusammen in der Kirche zu schlafen, eine Nacht ohne Eiseskälte dafür aber mit Taizégesängen bis drei Uhr morgens. Bei diesen Temperaturen hatte niemand dort Einwände gegen all die frierenden Schlafgäste in der Kirche.

Nach all diesen besonderen, großartigen Eindrücken machte sich ein kleiner Bus mit 9 Menschen an Bord und vollgepackt bis unter die Decke am Morgen des Ostermontag 2014 wieder auf den Weg zurück nach Rotenburg, eine Gruppe, die über die Woche zusammen gewachsen war, im Gepäck viele Erlebnisse, Erinnerungen, Eindrücke und neue Bekanntschaften. Dieselben Menschen wie eine Woche zuvor….und doch irgendwie nicht mehr dieselben…….

Bis bald Taizé, vielleicht sehen wir uns wieder.

Anja Glock

Juleicaschulung 2014

Vom 03. bis zum 08. April nahmen 25 Jugendliche an einer Fortbildung des Kirchenkreisjugenddienstes Rotenburg teil, um die Jugendleitercard (Juleica) zu bekommen.

Auf der Schulung im evangelischen Freizeitheim in Lehringen unter der Leitung von Werner Burfeind, Kathrin Frost und Nathalie Klose lernten wir, wie beispielsweise Andachten gehalten werden oder eine Gruppe angeleitet wird. Besonders wichtig wurde auch welche Pflichten wir als Teamer haben und welches Recht wir beachten müssen. Kurz: Wir haben gelernt, wie wir gute Mitarbeiter werden und Gruppen jeglichen Alters sicher leiten können, ohne den Spaß dabei zu verlieren.

Da wir aus drei verschiedenen Regionen (Rotenburg/ Schneverdingen, Neuenkirchen, Heber/ Scheeßel, Lauenbrück, Fintel) kamen, lernten wir neue Lieder, spielten abwechslungsreiche neue Spiele und vieles mehr. Durch das gemeinsames ständige Singen, egal ob geplant oder nicht, Spielen und Beten schafften wir eine große, starke Gemeinschaft. Es wurden viele neue und schöne Freundschaften gebildet. Durch den Spaß an zahlreichen praktischen Übungen, geringe Theorie, viel Freizeit und die Ideen der Teilnehmer, war das Klima untereinander während und außerhalb der Einheiten zu keinem Zeitpunkt angespannt. Durch die Unterschiede, die es in den verschieden Regionen gibt, entstand ein „Geben und Nehmen“-Verhältnis zwischen den Teilnehmern, welches von Anfang an ungemein förderlich war. Jeder konnte etwas von dem Anderem lernen und die unterschiedlichen Erfahrungen verhalfen allen Teilnehmern möglichst viele neue Eindrücke zu sammeln. Im Blickpunkt stehen dabei die verschiedenen Aufgabenbereichen der Ev. Jugend, in der wir uns engagieren.

Besonders hervorzuheben sind die Ausbilder Diakon Werner Burfeind, Diakonin Kathrin Frost und Teamerin Nathalie Klose. Die drei sehr engagierten Mitarbeiter aus Rotenburg leiteten die Freizeit mit viel Spaß, Praxis und Konstanz. Sie waren wie wahre Vorbilder für uns. Auch wenn wir manchmal nervig waren, sind sie immer ruhig geblieben und waren immer für einen Spaß gut. Täglich wurden sie unterstützt von den drei freiwilligen Köchen Marc, Laura und Julia, die auch als Teamer im Kirchenkreis tätig sind. Im Endeffekt können wir sagen, dass die Schulung toll war und wir können sie nur weiterempfehlen. Jeder der die Juleica haben möchte sollte auf die Fortbildung im nächsten Jahr mitkommen und vielleicht sehen wir ja bald neue Mitglieder bei uns. Wir hätten uns gewünscht, dass die Freizeit länger gewesen wäre, da wir alle gerne noch länger geblieben wären. Liebe Grüße, die Teilnehmer der Juleicaschulung 2014

Der Juleicakurs 2014