Pling. Eine Nachricht von Emma geht im Gruppenchat der Evangelischen Jugend ein. „Am 14.12.2025 ist um 18 Uhr unser 4. Jugendgottesdienst. Diesmal in Horstedt. Wer macht mit? Bitte tragt euch in die Umfrage ein!“ lese ich.
Am verabredeten Termin komme ich pünktlich zum Treffen. Einige Jugendliche sind schon da und warten. Kurze Zeit später sitzen Shanice, Julius, Jesse, Jonas, Celina, Emma, Henrieke, Jasmin, Linus und ich im Rund des Kaminraums in Sottrum. „Pastorin Constanze Ulbrich wird bei den nächsten Treffen ebenfalls dabei sein,“ erzählt Emma und eröffnet den Abend mit einem Batteriecheck. Anhand des Bildes einer Batterie erzählen nun alle kurz von ihrem Tag und ihrem „Ladezustand“ für den Abend.
Danach folgt ein Brainstorming. Worum soll es diesmal im Gottesdienst gehen? Was sollen die Leute davon mitnehmen? „Es ist ja Vorweihnachtszeit“, sagt jemand. „Wir könnten dem Sinn verschiedener Bräuche nachgehen, oder wie Weihnachten in anderen Ländern gefeiert wird“, schlägt jemand vor. Der Weihnachtsfrieden 1914 an der Westfront kommt zur Sprache. „Weihnachten gibt es weiterhin Leid“, wirf jemand anderes ein. „Die Adventszeit bedeutet auch viel Stress. Ich hätte es gerne schön.“, kommt ein Wunsch. Dann fällt uns ein, dass auch Maria und Josef sicherlich Weihnachtsstress hatten. Es sind schließlich 146 km zu Fuß! Der Routenplaner verrät es. Das war sicher nicht ohne, da müssten sie spätestens am 14.12. losgegangen sein, ist sich die Gruppe einig. „Also ist Weihnachten schon immer ein Stressfest? Warum feiern wir dann?“ Alle sind sich einverstanden. Das Thema steht.
Weiter geht’s mit der Aufgabenverteilung. Wer kümmert sich um Gebete, ein Anspiel, wer geht ins Predigtteam? „Um Musik müssen wir uns nicht kümmern“, kann Emma erzählen. Wir haben eine Projektband mit dem Popkantor Hauke Nebel. Die fangen bald an zu üben. „Spielt ihr auch vom Stern über Bethlehem?“, wünscht sich jemand. Wir werden es sehen. Interessiert? Dann sei am 14. Dezember um 18 Uhr in Horstedt dabei. Das Team freut sich.
Werner Burfeind