Letzter Schultag vor den Osterferien. Nacheinander treffen sich Jugendliche aus unserem Kirchenkreis auf dem Lohmarkt in Rotenburg. Koffer werden ausgeladen. Alle warten auf den Bus, in dem schon weitere Jugendliche aus Schneverdingen sitzen. Noch kennen sich die meisten nicht. Ihr gemeinsames Ziel ist die Jugendherberge in Worpswede. Dort haben sie sich zu einer 5-tägigen Jugendleiterschulung anmeldet. Mit dieser Fahrt werden sie ihre Teamerausbildung, die sie schon in ihren Kirchengemeinden begonnen haben, vervollständigen.
Kirchenkreisjugendwartin Annika Brunotte leitet diese Fahrt zusammen mit ihrer Kollegin Carolin Zimmermann und Diakon Werner Burfeind. Außerdem ist Jonas, Teamer aus Schneverdingen-Neuenkirchen-Heber dabei. Eine gleiche Fahrt gab es übrigens schon Ende Januar mit einer größeren Gruppe.
Wer im Kirchenkreis Rotenburg in der Evangelischen Jugend aktiv ist, bereitet sich mit einer Juleica-Schulung auf seine Mitarbeit vor. Das ist seit vielen Jahren Standard. Fragen der Aufsichtspflicht werden in einer solchen Schulung besprochen. Aber auch die Anleitung und der Sinn von Spielen in Gruppen.
Der erste Tag in Worpswede beginnt darum auch mit einem Spieleabend. So braucht es nicht lange, bis sich alle gut verstehen.
Die Quizshow mit dem Titel "Du gewinnst hier NICHT! Die ultimative Show zur Steigerung der Frustrationstoleranz", sorgt am zweiten Abend für Begeisterung.
Am Tage geht es um Fragen der Gruppenleitung, um die Finanzierung von Angeboten oder um den Umgang mit Konflikten. Aber auch um die Frage, was wir tun können, wenn wir bemerken, dass es einem Kind nicht gut geht, wird thematisiert. Zum Beispiel, weil es körperlicher, seelischer oder sexualisierter Gewalt ausgesetzt ist.
Besonders gut kommen die gemeinsamen Andachten an, die mit wunderbarer Lichtstimmung und kleine Aktionen von den Teilnehmenden selbst zu einer Bibelgeschichte gestaltet werden.
Nun dauert es nicht mehr lange, bis sie im Kindergottesdienst, im Konfirmandenunterricht, auf Freizeiten oder bei anderen Aktionen aktiv werden.
Da sage noch mal jemand - die Generation Z hängt nur vor dem Smartphone.